Isomac Maverik

Die Maverick Siebträgermaschine ist die neueste Entwicklung aus dem Hause Isomac und wird über einen Einwegekreislauf betrieben. Die im typischen italienischen Design daherkommende Espressomaschine überzeugt durch sein wertig anmutendes 18/10 Edelstahlgehäuse. Die darin verarbeiteten Edelstahlteile sind lasergeschnitten und handgearbeitet. An den Seiten des Gehäuses befinden sich noch edel wirkende Kühllamellen. Dadurch wird es in jeder Küche zum absoluten Blickfang.


Vorteile und Nachteile

isomac maverik Test

Unsere Bewertung:

Preis-Leistung
Zubereitung
Qualität
Design
  • edles und hochwertiges Design
  • hervorragende Kaffee- und Milchschaumqualität
  • sehr gute Temperaturstabilität und gute Dampfleistung
  • etwas höherer Preis

Vorteile

 

  • Hochleistungs-Ulka-Pumpe für einen Brühdruck von bis zu 15 bar sorgt für besonderes Aroma
  • ansprechendes Design und kompakte Maße
  • 1.000 Watt installierte Leistung für sparsames und dennoch schnelles Kaffeebrühen
  • 57 mm Siebträger für echtes Bar-Feeling
  • Manometer zur optischen Überwachen des Brühdrucks
  • einfache Milchschaumzubereitung mit schwenkbarer Dampfdüse mit Drehventil

Nachteile

 

  • gewisse Übung und Einarbeitung zum Erreichen der optimalen Produktqualität nötig
  • Kaffeezubereitung für mehrere Personen sehr zeitaufwendig

Allgemeine Informationen der Isomac Maverik Siebträgermaschine

Durch ihre kompakten Maße von 240 x 330 x 290 mm (B x H x T) ist sie besonders platzsparend und daher auch für kleinere Küchen geeignet. Dabei beträgt das Gesamtgewicht der Maverick beträgt rund 10 kg. Zudem bietet sie im integrierten Wassertank Platz für bis zu 3 Liter Wasser. Tassen, die auf der Oberseite der Maschine abgestellt werden, werden von der passiven Beheizung warm gehalten – so entfällt auch ein zusätzlicher Tassenwärmer. Auf ihrer Vorderseite befindet sich neben klassischen Kippschaltern und Kontrollleuchten auch ein Manometer, welches den aktuellen Brühdruck anzeigt und ebenso ein optisch ansprechendes Detail darstellt.

Mit ihrer 1.000 Watt installierten Leistung ist die Maverick zudem schnell einsatzfähig, verbraucht aber dennoch nicht unnötig viel Strom. Leckerer Milchschaum wird dagegen mit dem neben dem Brühkopf angebrachten, schwenkbaren Dampfhahn erzeugt. Durch seine kraftvolle Dampfproduktion gelingt auch ambitionierten Anfängern ein ansprechender Milchschaum.


Hoher Brühdruck in Verbindung mit einem ausreichend dimensionierten Siebträger

Das Brühen des Kaffees erfolgt im robust verarbeiteten Messingbrühkopf, der mit dem 220ml fassenden Brühkessel direkt über einen Flansch verbunden ist. Dieser ebenfalls im Messing ausgeführte Kessel sorgt für eine konstante Temperatur sowie kurze Aufheizzeit während des Brühvorgangs.
Die Dampfleistung der Maverick wird durch eine integrierte Hochleistungspumpe von Ulka bewerkstelligt. Während ein gut gemachter Espresso bereits bei einem Druck von 9 bar zu schaffen ist, wird mit dieser Pumpe ein Druck von bis zu 15 bar erreicht. Der Druck kann dabei während des Brühvorganges am Manometer live mitverfolgt werden.
Der mit seinen 57mm Durchmessern ausreichend bemessene Siebträger mit Kunststoffgriff lässt zudem echtes Bar-Feeling in den einen vier Wänden aufkommen. Der Siebträger kann dabei mit auswechselbaren Filtern aus Kunststoff oder Metall für ein oder zwei Tassen bestückt werden. Durch eine spezielle Klemmvorrichtung wird bei der Bedienung ein Herausfallen der Filtersiebe verhindert. Dies sorgt für eine praktische Handhabung der Maverick – auch im Alltag wenn es etwas schneller gehen muss.

Entlüftung der Isomac Maverick

Um eine Beschädigung der Heizung zu verhindern sollte die Maverick nach jedem Einschalten sowie jeder Entnahme von Dampf unbedingt entlüftet werden. Durch die Entlüftung wird erreicht, dass der Heizkessel wieder vollständig mit Wasser gefüllt ist. Beim Entlüften sollte genau so vorgegangen werden, als ob von der Maschine heißes Wasser entnommen werden würde. Hierbei kann auch auf das Kapitel 4.3 bzw. 4.4 zur Heißwassererzeugung verwiesen werden.
Es sollte dabei sichergestellt sein, dass die Maschine unter Druck steht und ein Gefäß unter der Wasser/Dampf-Düse steht bzw. gehalten wird. Anschließend kann am Drehknopf des Wasser/Dampf Hahns entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden. Anschließend kann der Schalter zum Brühen von Kaffee gedrückt werden, worauf Wasser mit rund 95 °C austritt. Anschließend den Drehknopf des Wasser/Dampf-Hahns wieder im Uhrzeigersinn drehen und den Schalter „Kaffee“ erneut drücken, sobald die gewünschte Wassermenge erreicht ist. Beim Entlüften ist dies der Fall, wenn ein ruhiger und kontinuierlicher Wasserstrahl aus der Maschine fließt.

Empfohlene Reinigung und regelmäßige Wartung der Siebträgermaschine

Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sollte unbedingt der Netzstecker der Maschine gezogen werden. Empfohlen wird eine tägliche Reinigung, um die Funktionsfähigkeit möglichst lange zu erhalten. Dazu gehört es den Filter von alten Kaffeeresten zu befreien und in heißem Wasser zu reinigen. Auch die Wasser/Dampf-Düse sollte regelmäßig gereinigt werden. Am Auslaufstutzen für den Kaffee sollten Kaffeereste entfernt und der gesamte Bereich mit einem feuchten Tuch gereinigt werden. Zum Abschluss sollte man durch diesen noch durch die Betätigung des Schalters zur Kaffeeerzeugung Wasser durchlaufen lassen.
Ein gewisses Augenmerk sollte auch auf den Wasserbehälter geworfen und dieser in regelmäßigen Abständen gereinigt werden. Wird die Maschine nur selten benutzt, dann ist es auch ratsam öfter das Wasser zu wechseln, um so einen ungetrübten Kaffeegenuss genießen zu können.
Je nach Wasserhärte sollte die Maverick auch in einem Intervall von 2-6 Monaten entkalkt werden. Dabei sollte das Intervall umso kürzer ausfallen, je härter das verwendete Wasser ist. Hierzu sollten nur auf spezielle, für Espressomaschinen entwickelte Entkalker verwendet werden. Alternativ eignet sich auch Zitronensäure. Dagegen ist Essig unbedingt zu vermeiden. Zum Entkalkungsvorgang selbst wird der Entkalker in der empfohlenen Dosierung zusammen mit Wasser in den Wassertank der Maschine gegeben. Dann wird die Maschine gemäß Anleitung in Betrieb genommen und tassenweise heißes Wasser über die Heißwasserdüse entnommen.