Sage the Barista Touch

Die Barista Touch SES880 vom Hersteller Sage vereint die Vorzüge einer Siebträger-Maschine mit dem Komfort eines Kaffeevollautomaten und eignet sich deshalb für jeden Hobby-Barista. Aber wie intuitiv lässt sich die Espressomaschine bedienen und welche besonderen Vorzüge bringt sie mit? Diese und viele weitere Fragen werden in dem folgenden Review umfassend beantwortet.

Vorteile und Nachteile

Wir haben im Rahmen des Tests zunächst die Kundenbewertungen und Meinungen zur Barista Touch von Sage ausgewertet und stellten dabei fest, dass der überwiegende Großteil der Kunden von der intuitiven Bedienbarkeit der Maschine begeistert ist.
Obwohl das Gerät viele Einstellmöglichkeiten für einen individuellen Geschmack bietet und mit vielen praktischen Details ausgestattet ist, überzeugt es mit einer überaus leichten Kaffeezubereitung.

  • Integriertes Mahlwerk
  • Gefertigt aus robustem Edelstahl
  • Leichte Bedienbarkeit
  • Kompaktes Design
  • Schnelles Aufheizen
  • Touchscreen-Display
  • Leichte Reinigung

Trotz der zahlreichen Vorteile konnten wir allerdings auch einige Nachteile ermitteln. So besitzt die Barista Touch von Sage nicht nur einen relativ hohen Anschaffungspreis, sondern das Mahlwerk ist bei Inbetriebnahme auch vergleichsweise laut. 

  • hoher Preis
  • Hoher Geräuschpegel bei Inbetriebnahme
sage barista touch test

Unsere Bewertung:

Preis-Leistung
Zubereitung
Qualität
Design

Funktionsübersicht

  • Leistung: 1680 Watt
  • Pumpendruck: 15 bar
  • ThermoJet-Heizsystem
  • Für Tassen bis 12 cm Höhe
  • Touchscreen
  • 8 personalisierte Kaffee-Einstellungen
  • 18 verschiedene Mahlgrade
  • Fassungsvermögen Bohnenbehälter: 250g 
  • Fassungsvermögen Wassertank: 2l, abnehmbar
  • Kaffeesystem für Kaffeepulver und -bohnen
  • Digitale Temperaturkontrolle (PID)

Design

Die Sage Barista Touch SES880 ist ein Hybrid zwischen Siebträger-Maschine und Kaffeevollautomat, bei dem das Augenmerk ganz deutlich auf ein optisch ansprechendes und modernes Design gelegt wurde. Mit ihrem leichten Eigengewicht und ihren kompakten Maßen findet die Espressomaschine schnell einen geeigneten Platz, um unter anderem leckeren Caffe Crema herzustellen. 

Die Verarbeitung der Maschine wirkt sehr sauber und dank einiger Details erweist sie sich als kleiner praktischer Alleskönner. So ist beispielsweise eine kleine Plastikbox hinter dem Auffangbehälter angebracht, in der sich Werkzeuge und Reinigungsartikel praktischerweise verstauen lassen.

Mit der Maschine lassen sich Tassen bis zu einer Höhe von 12 cm verwenden. Der Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 2 Litern befindet sich an der Hinterseite und ist entnehmbar, sodass der Nutzer das Wasser leicht und schnell nachfüllen kann. Es zeigt sich also, dass die Barista One Touch von Sage sowohl technisch als auch optisch auf dem neuesten Stand der Dinge ist.

Bedienung und Handhabung

Dieses Gerät ermöglicht in kürzester Zeit den Kaffeebezug, denn mit dem modernen ThermoJet Heizsystem erzielt die Siebträger-Maschine bereits in 3 Sekunden ihre Betriebstemperatur. Das große Touch-Display garantiert eine angenehm leichte Bedienbarkeit. Allerdings kommt es hin und wieder zu leichten zeitlichen Verzögerungen, sodass die Maschine erst nach wiederholtem Drücken den gewünschten Befehl ausführt.

Nichtsdestotrotz punktet die Barista One Touch bei den meisten Kunden mit ihrer komfortablen Bedienweise, denn nachdem die Bohnen direkt in den Siebträger zu Pulver gemahlen wurden, muss der Nutzer lediglich mit dem beigelegten Tamper das Kaffeepulver andrücken, damit der Brühvorgang beginnen kann.

Neben den bereits eingespeicherten Getränken kann man auch eigene Rezepte kreieren und abspeichern, wobei die Programmierung über das Touchdisplay erfolgt. Und hier zeigen sich auch einige Beschränkungen, denn die Getränketemperatur kann leider nicht manuell angepasst werden und ohne gewisse Vorerfahrung entpuppt sich auch die Zubereitung bestimmter Getränkespezialitäten als relativ zeitaufwendig.

Einige andere Hersteller haben dies besser gelöst und bieten für die Programmierung eigener Rezepte eine spezielle App an, mit der das Ganze deutlich einfacher und detaillierter gelingt.

Kaffeequalität

Die Sage One Touch macht es dem Nutzer im Betrieb so einfach wie möglich. Das Mahlen der Bohnen sowie das Anpressen des Pulvers mit dem Tamper erfordert jedoch etwas Übung.
So musste im Test zuerst die Mahldauer angepasst werden, damit sich die richtige Menge an Kaffeemehl im Siebträger befindet. Das Tampern ist eine weitere Herausforderung, denn zu viel Druck erfordert viel Zeit bei der Extraktion, während zu wenig Druck den Espresso zu schwach werden lässt. 

Doch glücklicherweise ist der mitgelieferte Tamper sehr handlich, sodass man mit etwas Übung schnell herausfindet, wie viel Druck nötig ist. Mit dem Razer kann das überschüssige Mehl abgeschabt werden, sodass ein sauberes Aufbrühen gewährleistete wird.

Nachdem wir beim Mahlgrad und der Brühdauer etwas spielen und testen mussten, bezogen wird von der Sage Barista Touch dauerhaft exzellenten Espresso. Neben heißer Milch konnte uns das Gerät auch Hafermilch und brauchbaren Milchschaum liefern. Alles in allem erzeugt diese Espressomaschine einen erstklassigen Kaffee, den man sonst nur von echten Barista-Profis erhält.

Sage Barista Touch reinigen und entkalken

Im Vergleich zu einem Vollautomaten ist der Reinigungs- und Wartungsvorgang bei der Barista Touch im Handumdrehen erledigt. Das Gerät muss nicht ständig nach- bzw. ausgespült werden, denn die Reinigung wird zeitsparend während des Bezugs durchgeführt, wie etwa beim Milchschaum.

Das funktioniert aber auch nur, weil kein Milchschaumsystem sondern eine Dampfwalze zum Einsatz kommt. Nichtsdestotrotz ist es dennoch sehr praktisch für den Nutzer. Je nach Wasserhärte muss einmal im Monat eine Komplettreinigung durchgeführt werden und wer viel Milchschaum herstellt, der sollte auch regelmäßig die Dampfwalze säubern.

Im Display werden die einzelnen Reinigungsschritte zum Entkalken und Spülen, für die Brühgruppenreinigung sowie für die Säuberung des Milchaufschäumers umfassend erklärt, sodass es hier auch unerfahrenen Nutzern leicht fällt, erstklassige Kaffeespezialitäten herzustellen.

Sage legt auch die notwendigen Werkzeuge dem Lieferumfang bei. Insgesamt lassen sich die Säuberungsprogramme in rund 30 bis 40 Minuten absolvieren, was ein entsprechend guter Wert darstellt. Andere Geräte benötigen hier durchaus länger.

Lieferumfang und Zubehör

Der Hersteller Sage liefert neben der Maschine selbst nahezu alles mit, was an Zubehör nötig ist, um die Espressomaschine zu warten, zu reinigen und um erstklassigen Espresso zu erzeugen.
So gehört nicht nur wie bei vielen anderen Geräten ein handlicher Tamper und ein Razer dazu, mit dem sich das überschüssige Kaffeemehl abschaben lässt, sondern auch ein- und zweiwandige Siebkörbe sowie eine hochwertige 480-ml-Edelstahlkanne gehören hier zum Lieferumfang.

Darüber hinaus erhält der Kunde noch zusätzlich ein Reinigungsset sowie Teststreifen, mit denen die Wasserhärte bestimmt werden kann. Alles in allem setzt sich der Lieferumfang wie folgt zusammen:

  • Tamper
  • 54-mm-Siebträger aus Edelstahl
  • ein- und zweiwandige Siebkörbe
  • 480-ml-Edelstahlkanne
  • ClaroSwiss Wasserfilter
  • Razor
  • Reinigungsset
  • Teststreifen zur Bestimmung der Wasserhärte

Fazit zur Sage Barista Touch

Mit der Sage SES880 the Barista Touch Siebträgermaschine bereitet der Nutzer ganz einfach köstliche Kaffeespezialitäten in den eigenen vier Wänden zu. Mit den vorprogrammierten Einstellungen kann das Getränk individuell auf die Wünsche des Kaffeeliebhabers ausgerichtet werden und auch das Abspeichern eigener Rezepte ist mit dieser Espressomaschine problemlos möglich.

So kann jeder Nutzer seinen Kaffee auf ganz individuelle Weise genießen. Zudem bietet die Barista Touch den Bedienkomfort eines Kaffeevollautomaten, sodass die leckersten Heißgetränke jedes Mal zu einem perfekten Genuss werden.

Wer eine neue Art sucht, zu Hause leckeren Kaffee zu genießen, dem können wir die Sage Barista Touch im Rahmen des Tests uneingeschränkt weiterempfehlen.

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